SAP Process Orchestration

Die Integration von IT-Systemen in bestehende und historisch gewachsene Systemlandschaften ist heutzutage im Zuge der rapide zunehmenden Digitalisierung, der Übernahme und Ausgliederung von Unternehmen oder einzelnen Sparten sowie Trends wie Cloud-Computing zur gängigen Praxis geworden.

Die Integration von SAP und Nicht-SAP IT-Systemen erfolgt über sogenannte Middleware als Integrationsplattform. SAP Process Orchestration verbindet IT-Systeme innerhalb und über Unternehmensgrenzen hinweg, stellt konsistente Geschäftsprozesse sicher und erfüllt somit alle Anforderungen an eine moderne Enterprise Application Integration (EAI).

XI, PI ODER DOCH PO? EINE KURZE BEGRIFFSKLÄRUNG

SAP Process Integration (SAP-PI) wurde ursprünglich als SAP Exchange Infrastructure (SAP-XI) entwickelt, um die Kommunikation zwischen SAP Systemen und IT-Systemen von Drittanbietern zu ermöglichen. Technisch basiert die Kommunikation zwischen den verschiedenen Systemen auf dem ABAP/JAVA Stack und erfolgt mittels sogenannter Adapter.

SAP Process Orchestration hingegen ist eine Sammlung verschiedener Tools, sozusagen ein Baukasten, der mit Hilfe von SAP-PI nicht nur die Kommunikation zwischen IT-Systemen ermöglicht, sondern mit weiteren Komponenten wie z.B. dem SAP Business Process Management (SAP-BPM), dem Business Rules Management (SAP-BRM) oder dem Composite Application Framework (unterstützt die Erstellung persistenter Daten) und dem Enterprise Content Management (unterstützt die Bereitstellung und das Management von Inhalten) eine große Palette an Funktionalitäten zur Integration und zum Management von Systemen, Prozessen und deren Daten zur Verfügung stellt.

So beinhaltet das Business Process Management Funktionalitäten zur Modellierung, zum Management und zur Überwachung von Geschäftsprozessen und basiert auf Industriestandards und Best Practices. Das Business Rules Management hingegen bietet die Möglichkeit Geschäftsprozesse regelbasiert ablaufen zu lassen und trägt damit zur Automatisierung von Prozessen bei.

EIN HEISS DISKUTIERTES THEMA DIESER TAGE: WANN LOHNT SICH EINE MIGRATION VON SAP-PI NACH SAP-PO?

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Unsere Kunden vergleichen Ihre SAP-PI Installation regelmäßig mit dem Herzschlag des Unternehmens.
Diese Einschätzung resultiert nicht zuletzt auf der Tatsache das SAP-PI oft als das zentrale Daten-Hub in Unternehmen angesehen wird, dass über die Jahre hinweg einen hohen Verbreitungsgrad erreicht hat. Bestehende Installationen wurden kontinuierlich ausgebaut oder optimiert und arbeiten mit einem hohen Maß an Zuverlässigkeit. Auch hat SAP-PI über die Jahre hinweg einen hohen Verbreitungsgrad erreicht.
Getreu dem Motto „never touch a running system“ werden größere Änderungen an diesen Systemen in der Regel nur ungerne und somit eher selten durchgeführt. Dennoch erleben wir seit geraumer Zeit den Trend, dass Unternehmen die Migration auf SAP Process Orchestration ernsthaft in Betracht ziehen, bewerten und durchführen.

Betrachtet man die Fülle an zusätzlicher Funktionalität auf der einen Seite und die Verbesserungen an der Architektur auf der anderen Seite, bspw. der Betrieb auf dem Java-Stack, lohnt es sich, den Umstieg auf SAP Process Orchestration zu untersuchen.

Die Vorteile einer Migration auf SAP-PO auf einen Blick:

  • Verbesserte Performance sowie eine vereinfachte Systemlandschaft durch die Abkehr vom PI Dual-Stack Konzept.
  • Verbesserte Integration mit Fiori und REST durch Java Gateway und REST Adapter.
  • Hohe HANA Cloud Integration durch Technologien wie iFlows.
  • Verwendung von B2B Adaptern und Trading Partner Management kann zur Ablösung von Produkten von Drittanbietern beitragen, bspw. im EDI Umfeld.
  • Verbesserte Anwenderfreundlichkeit durch die Verwendung von Fiori und HTML5 Technologien.
  • Optimierte Nutzung, da alle Tools auf einem Applikationsserver betrieben werden können.

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UNSER DIENST­LEIS­TUNGS­PORT­FO­LIO

Consulting
  • Technische Beratung basierend auf Best Practices und langjähriger praktischer Erfahrung​
  • Design von Integrations- und Monitoringszenarien
Implementierung
  • Installation und Konfiguration der SAP Netweaver Infrastruktur​
  • Implementierung von Integrationsszenarien für SAP und nicht-SAP Systeme​
  • Implementierung von Monitoringszenarien​
  • Entwicklung und Implementierung von Mappings, Routings und Adaptern
Application Management Support
  • SLA basierter “run & build” Support​
  • 7x24x365 Supportmodelle mit globaler Lieferfähigkeit​
  • Service Desk sowie 2nd und 3rd level Support​
  • Auf ITIL und CMMi basierte Supportkonzepte​